Stilblüten

Hier poste ich (natürlich mit Genehmigung des jeweiligen "Verursachers") einige der witzigsten Stilblüten aus meinem Arbeitsleben. Anhand dieser Wörter oder Sätze lässt sich besonders gut erkennen, dass ein Autor seinen eigenen Texten gegenüber wirklich blind sein kann - und außerdem, dass auch ein Rechtschreib-Programm nicht alles merkt.

„Vater dudelte keine anderen übernatürlichen Wesen in unserem Territorium.“

Gemeint war an dieser Stelle natürlich, das Vater keine anderen Wesen duldete. 🙂

Ein schönes Beispiel dafür, dass man sich nicht blind auf sein Korrektur-Programm verlassen sollte, zeigt folgender Satz:

Die Haare hatte ich heute offen gelassen und nur kurz angeföhnt.

-> Mein Programm schlägt vor, aus dem Wort „angeföhnt“ (das es nicht kennt!) das Wort „angewöhnt“ zu machen. Ich habe herzlich gelacht.

„Haben wir denn einen Analspunkt?“

Es hat schon eine Weile gedauert, bis ich den „Anhaltspunkt“ erkannt habe 🙂

Er wollte verdammt noch mal endlich in ihr Fleisch tauschen.

Ohne Worte! 😉

„Während er die Falsche öffnete …“

Hoffen wir, das er beim nächsten Mal die Richtige öffnet. Und bis es soweit ist, nehmen wir einfach die Flasche zum Öffnen. 😉

„Scheiß los!“, entgegnete er aufmunternd.

Hoffen wir, das der Angesprochene dieser Aufforderung nicht nachgekommen ist 😉